- Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter
„Mit der erstmaligen Durchführung der Funk-Leistungsprüfung in Gold setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Ausbildung unserer Feuerwehrmitglieder. Eine klare, sichere und strukturierte Kommunikation ist im Einsatz unverzichtbar. Wer sich dieser höchsten Stufe stellt, zeigt nicht nur großes Fachwissen im Bereich Digitalfunk, sondern auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die Einsatzkommunikation auf höchstem Niveau mitzugestalten.“ - Landes-Feuerwehrinspektor Ing. Rene Staudacher
„Die Anforderungen an unsere Einsatzkräfte entwickeln sich laufend weiter. Neben dem sicheren Umgang mit dem Digitalfunk gewinnen digitale Einsatzunterstützungsmittel immer stärker an Bedeutung. Mit der Einbindung von Lagekarte und Einsatzdokumentation im Tiroler FW-Portal verbinden wir klassische Funkkompetenz mit moderner Lageführung und schaffen damit einen sehr praxisnahen Bewerb, der die Realität im Einsatzdienst gut abbildet.“ - Bewerbsleiter Klaus Lugstein (LFV Salzburg)
„Die Funk-Leistungsprüfung in Gold stellt sehr hohe Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben einem umfassenden Fachwissen im Digitalfunk sind vor allem Genauigkeit, Ruhe und ein klares Verständnis für einsatznahe Abläufe gefragt. Tirol hat mit diesem Pilotbewerb einen wichtigen Schritt gesetzt, um die Kategorie Gold nachhaltig aufzubauen und künftige Bewerterinnen und Bewerter bestmöglich auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Es war uns eine Freude, die Tiroler Kameradinnen und Kameraden in den letzten rund fünf Jahren auf dem Weg der Entwicklung ihrer eigenen Funk-Leistungsprüfung zu begleiten und unterstützen“
Höchstes Level der Funkleistungsprüfung als Pilotbewerb für zukünftige Bewerterinnen und Bewerter
Erstmals wurde in Tirol die Funk-Leistungsprüfung in der Kategorie Gold abgenommen. Nachdem das Funk-Leistungsabzeichen in Tirol erst seit 2021 besteht und die Kategorien Bronze und Silber bereits erfolgreich etabliert wurden, konnten nun erstmals Feuerwehrmitglieder zur höchsten Stufe der Funkleistungsprüfung antreten.
Die Kategorie Gold wurde heuer als Pilotbewerb für die zukünftigen Bewerterinnen und Bewerter durchgeführt. Unterstützt wurde der Landes-Feuerwehrverband Tirol dabei durch Bewerter des Landes-Feuerwehrverbandes Salzburg, bei welchem das Funk-Leistungsabzeichen bereits seit vielen Jahren erfolgreich ausgetragen wird. Die Salzburger Kameraden führten die Abnahme des Bewerbes durch und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Leistungsprüfung in Tirol.
Am Ende der Leistungsprüfung durfte Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hannes Mayr 51 goldene Abzeichen an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer übergeben.
Höchstes Niveau in der Einsatzkommunikation
Damit knüpft die neue Kategorie direkt an die erfolgreiche Entwicklung der Funk-Leistungsprüfung in Tirol an, die bereits in den Kategorien Bronze und Silber große Bedeutung für die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder erlangt hat.
Digitale Einsatzunterstützung erstmals Teil des Bewerbes
Eine besondere Neuerung stellte die erstmalige Einbindung digitaler Einsatzunterstützungsmittel dar. Neben den klassischen Funkthemen mussten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit der digitalen Lagekarte sowie der Einsatzdokumentation im Tiroler FW-Portal auseinandersetzen.
Diese Softwarelösung zur Einsatzunterstützung wurde im Landes-Feuerwehrverband Tirol entwickelt und unterstützt die Einsatzkräfte bei der strukturierten Lageführung, der Dokumentation und der übersichtlichen Darstellung einsatzrelevanter Informationen. Damit trägt die Kategorie Gold der zunehmenden Bedeutung digitaler Werkzeuge im modernen Feuerwehrwesen Rechnung.







Pilotbewerb als Grundlage für die Zukunft
Hervorzuheben ist auch der Praxisbezug der Ausbildung: Die Aufgabenstellungen im Rahmen der Funk-Leistungsprüfung sind gezielt auf realistische Einsatzszenarien abgestimmt und bereiten die Einsatzkräfte optimal auf den Ernstfall vor. Kontinuierliche Systemverbesserungen und eine einheitliche Nutzung des Digitalfunks sichern dabei einen hohen Qualitätsstandard im gesamten Land.

















