Auch im Jahr 2026 konnte die Funk-Leistungsprüfung in Tirol ihre große Bedeutung eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach der erfolgreichen Einführung der Kategorie Silber im Vorjahr erfreute sich die Leistungsprüfung erneut großer Beliebtheit. Die 161 angetretenen Feuerwehrmitglieder in der Kategorie Bronze sowie 119 in Silber stellten sich den Herausforderungen der unterschiedlichen Stationen und unterstrichen damit den hohen Stellenwert des Digitalfunks in der modernen Einsatzkommunikation. Die anhaltend hohe Teilnahme zeigt deutlich, dass der sichere Umgang mit dem Digitalfunk längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Feuerwehrausbildung geworden ist und von den Einsatzkräften aktiv gelebt wird.
Anspruchsvolle Prüfungen mit starkem Praxisbezug
Die Prüfungsinhalte der Funk-Leistungsprüfung 2026 stellten erneut hohe Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Andreas Pairst, Bewerbsleiter und Leiter der Funkwerkstätte des Landes-Feuerwehrverbandes, erklärt: „Die Bewerber mussten an fünf Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Neben theoretischem Fachwissen waren vor allem praktische Fertigkeiten, der sichere Umgang mit unterschiedlichen Endgeräten sowie korrekt geführte Funkgespräche unter Einhaltung der Tiroler Funkordnung gefragt.“
Nach erfolgreichem Absolvieren aller Stationen und dem Erreichen der notwendigen Punktezahl wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Funk-Leistungsabzeichen in Bronze oder Silber verliehen – ein sichtbares Zeichen ihres Fachwissens, das mit Stolz an der Uniform getragen wird.
Unverzichtbare Kommunikation im Feuerwehrdienst
Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter unterstreicht die Bedeutung der Funk-Leistungsprüfung für den gesamten Feuerwehrdienst:
„Eine gesicherte und funktionierende Kommunikation ist die Grundlage für Einsätze, Übungen und zahlreiche weitere Tätigkeiten im Feuerwehrwesen. Ohne eine stabile Funkverbindung wären viele Aufgaben und Einsätze kaum zu bewältigen.“
Das Funk-Leistungsabzeichen stelle daher einen wesentlichen Baustein in der Ausbildung dar. Es vermittle nicht nur fundiertes Wissen über Geräte und Anwendungen, sondern belege auch die hohe fachliche Kompetenz der Feuerwehrmitglieder eindrucksvoll. Zusätzlich wurde mit der Einführung des Leistungsabzeichens im Jahr 2023 ein weiterer Anreiz für Tirols Feuerwehrfrauen und -männer geschaffen, sich intensiv mit der Materie Digitalfunk auseinanderzusetzen – und das mit großem Erfolg, wie die stetig hohen Teilnehmerzahlen eindrucksvoll zeigen.












Technische Spitzenleistung und zukunftsorientierte Ausbildung
Auch Landes-Feuerwehrinspektor Ing. Rene Staudacher hebt die technische Qualität des Tiroler Digitalfunks hervor:
„Das Digitalfunksystem basiert auf einer redundanten Netzarchitektur und modernsten Verschlüsselungs- und Kommunikationstechnologien. Dadurch bleibt die Einsatzkommunikation auch bei Ausfällen herkömmlicher Mobilfunknetze stabil und sicher.“
Besonders betont er den starken Praxisbezug der Ausbildung: Die Schulungsmodule im Rahmen der Funk-Leistungsprüfung seien gezielt auf realistische Einsatzszenarien abgestimmt und bereiteten die Einsatzkräfte optimal auf den Ernstfall vor. Kontinuierliche Systemverbesserungen und eine einheitliche Nutzung des Digitalfunks sichern dabei einen hohen Qualitätsstandard im gesamten Land.







































