Nach den schweren Unwettern Ende Juli in Sölden standen zahlreiche Einsatzkräfte und freiwillige Helfer tagelang im Einsatz, um die Folgen der Murenabgänge zu bewältigen. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurden sie nun mit der Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz des Landes Tirol ausgezeichnet.
Am 29. Juli 2026 sorgten schwere Unwetter in Sölden für massive Schäden. Meterhoher Schlamm, beschädigte Infrastruktur und eine schwer in Mitleidenschaft gezogene Kläranlage stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Neben den örtlichen Feuerwehren und weiteren Einsatzorganisationen beteiligten sich zahlreiche Helfer aus anderen Tiroler Gemeinden an den umfangreichen Aufräumarbeiten.
Über mehrere Tage hinweg arbeiteten die Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer Hand in Hand, um die Schäden zu beseitigen und die betroffenen Bereiche wiederherzustellen. Einmal mehr zeigte sich dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Einsatzorganisationen, Gemeinden und der Bevölkerung.
Anerkennung für außergewöhnlichen Einsatz
Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung wurden die Helfer kürzlich im Rahmen einer Feier in Sölden mit der Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz des Landes Tirol ausgezeichnet.
Landtagspräsident Jakob Wolf überreichte die Auszeichnungen stellvertretend für das Land Tirol und würdigte den außergewöhnlichen Einsatz aller Beteiligten. Auch Landeshauptmann Anton Mattle bedankte sich in einem persönlichen Schreiben bei den Helfern für ihre Ausdauer und Solidarität.
Die Helferinnen und Helfer in Sölden haben eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn alle zusammenhelfen. Mit der Erinnerungsmedaille sagt das Land Tirol: Danke für euren Einsatz, eure Ausdauer und eure Solidarität!
LH Anton Mattle
Bilder: Feuerwehr Sölden, Land Tirol




