Feuerwehrjugend-Wissenstest
Wissenstest der Feuerwehrjugend – Wichtiger Meilenstein in der Ausbildung
Der Wissenstest (WT) stellt einen zentralen Bestandteil in der Ausbildung der Feuerwehrjugend dar. Er dient dazu, den aktuellen Ausbildungsstand der Jugendlichen zu überprüfen und bildet gleichzeitig eine wichtige Grundlage für die spätere Ausbildung zum Truppmann im Aktivstand.
Der Wissenstest wird einmal jährlich in den Wertungsstufen Bronze, Silber und Gold durchgeführt. Die einzelnen Stufen sind dabei inhaltlich an die Ausbildungsabschnitte angelehnt, die auch ein aktives Feuerwehrmitglied im Rahmen der Grundausbildung durchläuft. Jede Stufe deckt somit die Themenschwerpunkte eines Ausbildungsjahres ab.
Idealerweise legen die Mitglieder der Feuerwehrjugend den Wissenstest nach Abschluss eines Ausbildungsjahres ab, um das erlernte Wissen gezielt überprüfen zu lassen.
Die Teilnahme am Wissenstest ist grundsätzlich freiwillig. Allerdings ist zu beachten, dass ohne Teilnahme keine Anrechnung auf die Grundausbildung (Truppmannausbildung) erfolgen kann. In diesem Fall müssen die entsprechenden Ausbildungsinhalte nach dem Übertritt in den Aktivstand nachgeholt werden.
Der Wissenstest wird in jedem Bezirk durchgeführt, wobei auch mehrere Bezirke gemeinsam eine Veranstaltung organisieren können. Der Termin wird vom jeweiligen Bezirks-Sachgebietsleiter Feuerwehrjugend (B-SGL FJ) in Abstimmung mit dem Bezirks-Feuerwehrverband (BFV) festgelegt.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Am Wissenstest dürfen ausschließlich Jugendmitglieder von Feuerwehren mit gemeldeter Jugendgruppe teilnehmen. Mitglieder, die zwar im FDIS als Feuerwehrjugendmitglieder (FJM) geführt werden, sich jedoch in einer Ausbildungsgruppe ohne gemeldete Jugendgruppe befinden, sind nicht startberechtigt.
Für die Teilnahme gelten folgende Alters- und Mitgliedschaftsvoraussetzungen:
- Das Mitglied muss zum Zeitpunkt des Wissenstests mindestens 11 Jahre alt sein und im selben Jahr das 12. Lebensjahr vollenden
- Wird ein Mitglied erst im Folgejahr 12 Jahre alt, ist kein Antreten möglich
- Das Mitglied muss mindestens drei Monate der Feuerwehr angehören (Stichtag ist der Tag des Wissenstests im eigenen Bezirk)
- Das Maximalalter beträgt 16 Jahre, wobei im Antretejahr kein 17. Geburtstag erreicht werden darf
- Zum Zeitpunkt des Wissenstests darf das Mitglied noch nicht in den Aktivdienst überstellt worden sein
Ist ein Antreten im eigenen Bezirk nicht möglich (z. B. durch Krankheit oder Terminüberschneidung), kann das Mitglied in einem anderen Bezirk antreten. Die Organisation erfolgt über den jeweiligen B-SGL FJ nach Freigabe durch den zuständigen Bezirksfeuerwehrkommandanten (BFK).
Sollte auch dies nicht möglich sein, kann in Ausnahmefällen ein Nachtermin im eigenen Bezirk organisiert werden. Die Entscheidung darüber liegt beim B-SGL FJ in Abstimmung mit dem BFV.
Ausrichtung des Wissenstests
Die Durchführung des Wissenstests erfolgt durch eine Feuerwehr des jeweiligen Bezirks-Feuerwehrverbandes. Interessierte Feuerwehren müssen sich frühzeitig um die Ausrichtung bewerben.
Voraussetzung für die Durchführung ist eine geeignete Infrastruktur. Dazu zählen insbesondere:
- ausreichend Räumlichkeiten für die einzelnen Teststationen
- Möglichkeiten zur Organisation eines Rahmenprogramms
- Verpflegung für Teilnehmer und Betreuer
Die genauen Anforderungen und organisatorischen Vorgaben werden durch den zuständigen Bezirks-Feuerwehrverband festgelegt.
Weitere Informationen, Lernunterlagen und Ausbildungsunterlagen sind im ServicePortal zu finden.





